Hotel Spa im Baskenland - Die Geschichte des Régina

Ein legendäres Spa-Hotel mit Charakter im Baskenland

Das Régina wurde auf einem Hochplateau mit Blick auf das Meer und in unmittelbarer Nähe des Leuchtturms von Biarritz erbaut und ist ein architektonisches Meisterwerk, das seit 1906 schon von weitem durch seine helle Erscheinung und Erhabenheit ins Auge sticht. Beschwört man die Geschichte des Régina Biarritz Hotel & Spa herauf, wird man an ein Jahrhundert hektischen Lebens voll außergewöhnlicher Pracht erinnert, in dem sich der Adel, die Welt der Kunst und bekannte Sportler hier versammelten und einträchtig an diesem außergewöhnlichen Ort lebten. Die Mauern des Régina Hotel & Spa haben eine Seele und der Eindruck des Erlebten speist sich zweifellos aus seiner jahrhundertelangen Geschichte. Einer Vergangenheit, die bereits beim ersten Entdecken des Hotels offen zutage tritt, an seinen von der Belle Epoque inspirierten Fassaden, die sich so gut in die Stadt Biarritz einfügen.

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Konstruktion und Architektur des Hotels Régina

1906 kaufte die Pariser Gesellschaft des Hotels Régina, die den Wunsch hegte, eine Niederlassung im Quartier du Phare von Biarritz zu eröffnen, das Grundstück und erweiterte es durch den Erwerb des zum Golf gehörenden Choisy-Anwesens. Der Landschaftsarchitekt Henri Martinet, ein Spezialist für den Bau von Hotels, Kasinos und Bädern in Frankreich und im Ausland, wurde für die Erstellung der Pläne hinzugezogen. Er ließ ein fünfeckiges Gebäude samt Innenhof errichten, das von zwei Kuppeln und einem Glasdach überragt wird, unter dem sich der Wintergarten und das Restaurant befinden. Die 168 Räume des Luxushotels öffneten sich damals zu den Galerien hin, die den Innenhof dominierten. Der architektonische Stil des Gebäudes spiegelt das Second Empire und den Jugendstil.

Die Geschichte des Luxushotels Régina Biarritz: von 1907 bis heute

Das Hotel öffnete seine Tore im Sommer 1907. Doch diente es danach nur kurz als Hotel, da es zu Beginn des ersten Weltkrieges als Lazarett genutzt wurde. Nach dessen Ende erfüllt es sogleich wieder seine ursprüngliche Funktion. In den Goldenen Zwanzigern beherbergt das Régina die Berühmtheiten der damaligen Zeit und erhält 1926 sein meisterhaftes Jugendstil-Glasdach, das ihm noch heute seine Identität verleiht. Bei Ausbruch des zweiten Weltkriegs öffnete das Hotel erneut seine Tore für die Verwundeten, bevor es 1940 von den Deutschen requiriert und verwüstet wurde. Nach seiner vollständigen Renovierung erhob es sich 1952 aus seiner Asche. 1987 kaufte die Gesellschaft Royal Monceau das Gebäude und renovierte es ein weiteres Mall vollständig, bevor es 1998 an die Accor-Gruppe verkauft wurde. Ende 2013 zieht es die Néris-Gruppe in seinen Bann, die das Hotel schließlich kauft und es als Hommage an die 1920er Jahre einer Haute-Couture-Renovierung unterzieht.

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